einfachstoppen
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Beta. Tor und Startstab sind ein Bauvorschlag nach Datenblättern und Rechnung und waren bei Veröffentlichung noch nicht an echter Hardware ausprobiert. Zahlen zur Genauigkeit gibt es erst nach der Messung. Bluetooth ist ohne Kopplung offen.

Bauanleitung

Ein Tor für einfachstoppen, das Start oder Ziel auf den Bruchteil einer Sekunde stoppt und per Bluetooth ans Handy meldet. Zum Nachbauen, in zwei Varianten.

Variante A

Lichtschranke

Misst Start und Ziel. Nichts wird berührt, wer durchläuft, unterbricht einen Infrarot-Strahl.

Die Lichtschranke von oben: links der Sender, rechts das Tor, dazwischen der Infrarot-Strahl, den ein Läufer kreuzt.
Wofür
Start und Ziel
Sensor
Infrarot-Strahl, Empfänger TSOP
Geräte
zwei ESP32-C3: Sender und Tor
Der Läufer
durchläuft den Strahl
Zeit
entsteht, wenn der Strahl abreißt

Noch nicht an echter Hardware ausprobiert. Reichweite im Sonnenlicht ungemessen.

Aufbau der Lichtschranke

Variante B

Startstab

Misst nur den Start, wie beim Skirennen. Eine Stange zwischen zwei Pfosten wird beim Losgehen aufgedrückt.

Der Startstab von oben: zwei Pfosten, dazwischen die schwenkbare Stange mit Magnet am Ende, im rechten Pfosten der Reedkontakt.
Wofür
nur den Start
Sensor
Magnet und Reedkontakt
Geräte
ein ESP32-C3 im Pfosten
Der Läufer
drückt die Stange auf
Zeit
entsteht, wenn der Kontakt öffnet

Noch nicht an echter Hardware ausprobiert. Verzögerung der Stange ungemessen, Pfosten und Scharnier sind Handwerk.

Der Startstab

Beide haben gemeinsam

  • Ein ESP32-C3 stempelt den Moment mit seiner eigenen Uhr und funkt ihn per Bluetooth an die Kamera-App.
  • Die App gleicht die Uhr ab und meldet die Zeit an einfachstoppen.de. Der Server behandelt sie wie einen Kamera-Durchgang und verfeinert einen Tipp, er ersetzt keinen. Auf dem Server ist nichts Neues nötig.
  • Dasselbe Bluetooth-Protokoll: Man kann Startstab am Start und Lichtschranke am Ziel aufstellen. Das ist so gedacht, aber nicht erprobt.
  • Gemeinsame Seiten: Teileliste, Dateien, Protokoll, Messung, Lizenz.

Stand 0.1.0 (Entwurf)

Firmware für Tor, Start-Tor, Sender und Startstabkompiliert für den ESP32-C3
Kernlogik (Strahl-Abriss, Kontakt, Totzeit, Puffer, Pakete)getestet, per Mutation geprüft (tools/test.sh)
Bluetooth-Protokollbeschrieben, auf keinem Gerät probiert
Schaltung, Teileliste, Gehäusenach Datenblättern und Rechnung, nichts davon gebaut oder gedruckt
Anbindung in der Kamera-Appgebaut (Release 0.3.0, TestFlight-Beta für iPhone), am Gerät nicht geprüft
Startstab: Mechanik, Magnet- und Reedhalternur entworfen, nichts gebaut, gedruckt oder gemessen
Genauigkeit der Zeit über Bluetoothungemessen (messung.md)

Ohne die App kann man ein Tor aufbauen und im seriellen Monitor beobachten, aber keinen Lauf damit stoppen.

Bauen und aufspielen

python3 -m venv .venv && .venv/bin/pip install platformio
.venv/bin/pio run -e schreibtisch -t upload   # Test ohne Sensor: BOOT-Taster = Durchgang
.venv/bin/pio run -e tor -t upload            # Empfänger an GPIO 4, meldet Ziele
.venv/bin/pio run -e tor_start -t upload      # dasselbe, meldet Starts
.venv/bin/pio run -e sender -t upload         # Gegenstelle, Bursts auf GPIO 5
.venv/bin/pio run -e startstab -t upload      # Startstab: Reedkontakt an GPIO 4 gegen GND, meldet Starts
.venv/bin/pio device monitor

Im Monitor erscheint bei jedem Durchgang Durchgang bei … us. Die Kernlogik testet man ohne Hardware mit tools/test.sh (ein C++-Compiler genügt).

Sicherheit

Das Tor trägt keine Zugangsdaten und kein Netz. Bluetooth ist ohne Kopplung offen: Wer in Funkreichweite ist, kann Einstellung und Bestätigung schreiben und Zeiten mitlesen. In der Beta ist das so und wird offen gesagt; für den breiten Einsatz wäre eine Kopplung mit Passkey die Antwort. Einzelheiten in der Architektur.