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Beta. Tor und Startstab sind ein Bauvorschlag nach Datenblättern und Rechnung und waren bei Veröffentlichung noch nicht an echter Hardware ausprobiert. Zahlen zur Genauigkeit gibt es erst nach der Messung. Bluetooth ist ohne Kopplung offen.

Aufbau

Stand: Diese Anleitung ist nach Datenblättern und Rechnung geschrieben. Kein Schritt davon wurde bisher an echter Hardware ausgeführt. Wo etwas gemessen werden muss, steht es da. Wenn du es zuerst nachbaust, schreib auf, was abweicht.

Übersicht

Für den Startstab (Stange mit Magnet und Reedkontakt statt Strahl): startstab.md.

Eine Strecke besteht aus zwei Geräten: dem Sender (schickt Infrarot-Bursts) und dem Tor (empfängt sie, meldet das Ausbleiben). Teile: teileliste.md.

0. Werkzeug einrichten

python3 -m venv .venv && .venv/bin/pip install platformio
tools/test.sh        # Kernlogik testen, braucht nur einen C++-Compiler

1. Test am Schreibtisch, ohne Aufbau

Ein ESP32-C3 genügt. Der BOOT-Taster (GPIO 9) spielt den Strahl.

.venv/bin/pio run -e schreibtisch -t upload
.venv/bin/pio device monitor

Erwartet im Monitor: beim Start Tor-XXXX bereit, boot=…. Beim Drücken von BOOT Durchgang bei … us, ein zweites Drücken innerhalb von 300 ms zählt nicht (Totzeit).

2. Sender bauen

Schaltplan

VonNach
GPIO 51 kΩ → Basis des NPN
EmitterGND
KollektorKathode der IR-LED
Anode der IR-LED68 Ω → 5 V (USB-Pin des Boards)

Die LED nie direkt am GPIO betreiben: Der Pin liefert nur wenige Milliampere, die LED braucht rund 50 mA. Die Polung der LED (kurzes Bein = Kathode) und die Pinbelegung des Transistors im Datenblatt prüfen.

.venv/bin/pio run -e sender -t upload

Monitor: Sender: GPIO 5, Traeger 38000 Hz, Bursts 600 us. Die LED leuchtet für das Auge nicht. Die Kamera eines Handys zeigt sie meist als helles Violett – ein schneller Test, ob überhaupt Licht kommt (Kameras ohne IR-Sperrfilter vorausgesetzt, nicht bei jedem Handy).

3. Tor bauen

Empfänger (TSOP48, Pinbelegung im Datenblatt)Board
Pin 1 = OUTGPIO 4
Pin 2 = GNDGND
Pin 3 = VS3V3

Das Datenblatt (Dok. 82459) zeigt R1 und C1 an der Versorgung für den Fall starken Brummens; Werte dort nachsehen. Auf dem Steckbrett meist unnötig.

.venv/bin/pio run -e tor -t upload          # Ziel
.venv/bin/pio run -e tor_start -t upload    # Start

4. Strecke prüfen

Strecke

  1. Sender und Tor etwa einen Meter gegenüber stellen, Empfänger-Fenster auf die LED gerichtet, Monitor am Tor offen.
  2. Strahl frei: im Monitor darf nichts erscheinen. Kommt ein Durchgang, ohne dass jemand durchlief, ist der Aufbau zu dicht an einem Störer (Sonne, Lampe) oder falsch ausgerichtet.
  3. Hand durch den Strahl: genau ein Durchgang bei … us. Hand bleibt drin: kein zweiter.
  4. Hand raus, wieder rein: nach 300 ms ein neuer.
  5. Sender ausschalten: ein Durchgang (das Tor kann das nicht von einem Läufer unterscheiden, siehe Architektur).

Wie die Zeit des Abrisses entsteht, zeigt das Signalbild in der Architektur.

5. Reichweite und Sonne – messen, nicht annehmen

Das Datenblatt nennt für den Empfänger „24 m typisch“, gemessen im Dunkeln mit dem TSAL6200 bei 50 mA, und einen halben Öffnungswinkel von ±45°. Im Freien wird es weniger sein. Steigere den Abstand in Schritten (2, 5, 10 m) und notiere, wo der Strahl im Sonnenlicht noch hält. Ein Röhrchen (Schrumpfschlauch) vor LED und Empfänger bündelt; dann muss genauer ausgerichtet werden.

6. Gehäuse

gehaeuse/tor.scad ist ein parametrisches OpenSCAD-Modell, das sich für Sender und Tor umstellen lässt. Es wurde weder gerendert noch gedruckt. Alle Maße oben in der Datei an das echte Board anpassen (Länge, Breite, Dicke messen).

7. Mit dem Handy verbinden

Die Kamera-App („einfachstoppen Kamera“, ab Release 0.3.0, als TestFlight-Beta für iPhone) findet das Tor unter Tor-XXXX, koppelt, gleicht die Uhr ab und meldet die Durchgänge. Auf der Auswahlseite vor der Sitzung wählst du die Rolle (Start oder Ziel) und als Messart Tor. Die Anbindung ist gebaut und am Rechner getestet, am Gerät aber nicht geprüft. Das Protokoll steht in protokoll.md; ohne die App kann man das Tor aufbauen und im Monitor beobachten, aber keinen Lauf stoppen.